Podiumsdiskussion zum Thema "Resilient communities"

Zur Einstimmung auf den UIA World Congress in Kopenhagen diesen Sommer wurde Martin Henn zu einer Veranstaltung in die Dänische Botschaft in Berlin eingeladen, die Sanierung des Gasteigs in München zu präsentieren und anschließend an einer Podiumsdiskussion zum Thema Resilient Communities mit Caroline Nagel (Cobe), Robert Martin (JAJA Architects) und Elise Pischetsrieder (weberbrunner architekten) teilzunehmen.
In seinem kurzen Vortrag erläuterte er den von uns entwickelten Ansatz für die Modernisierung von Europas größtem Kulturzentrum. Vor rund 40 Jahren entworfen und gebaut, vereint der Gasteig mehrere Institutionen und verschiedenste kulturelle Aktivitäten – von der Volkshochschule bis zur Philharmonie.
Mit dem Verständnis von Kultur als dem „Kitt der Gesellschaft“ fühlen wir als Architekturschaffende uns verpflichtet, Orte wie den Gasteig, die das soziale Gefüge stärken und zur Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft beitragen, zu erhalten, zu transformieren und in die Zukunft zu führen. Indem wir Menschen in den Planungsprozess integriert haben, die rund um Gasteig wohnen, die ihn besuchen und hier arbeiten, stellen wir sicher, dass er auch in Zukunft ein Ort bleibt, der zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt.
Das Event fand am 9. März statt und wurde vom Danish Architecture Center, UIA2023CPH und Creative Denmark in Kooperation mit der Dänischen Botschaft in Berlin und der Architektenkammer Berlin organisiert.
Foto: © Kasper Jensen